Schreibwerkstatt für Solidaritätsprojekte

Wie entsteht aus einer Idee ein erfolgreiches Solidaritätsprojekt? Genau dieser Frage widmete sich die Schreibwerkstatt für Solidaritätsprojekte in Liechtenstein vom 6. bis 9. Juni 2026. Das praxisorientierte Training unterstützte die Teilnehmenden dabei, eigene Projektideen zu entwickeln, zu vertiefen und konkrete Schritte für die Umsetzung zu planen. 

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die Anforderungen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK), sondern auch wichtige Kompetenzen im Projektmanagement, Resilienz und im achtsamen Umgang mit herausfordernden Situationen. Ziel war es, die Teilnehmenden zu befähigen, eigenständig Projekte zu gestalten und gleichzeitig Sicherheit im Umgang mit sensiblen und anspruchsvollen Situationen zu gewinnen. 

Durchgeführt wurde das Training von Nathalie Jahn (aha – Jugendinformation Liechtenstein) in Zusammenarbeit mit Nicole Ziel (AIBA). Die organisatorische Unterstützung übernahm Lea Sele (AIBA). 

Insgesamt nahmen zehn Personen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern teil – darunter Jugendarbeitende aus Jugendzentren, Personen in leitenden und koordinierenden Funktionen, ehrenamtlich Engagierte aus Vereinen sowie Vertreter/innen aus dem Sportbereich. Besonders bereichernd war die internationale Zusammensetzung der Gruppe: Teilnehmende aus fünf Programmländern brachten unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein und förderten so einen wertvollen Austausch. Die Arbeitssprache des Trainings war Deutsch. 

Die Schreibwerkstatt zeigte einmal mehr, wie wichtig praxisnahe Unterstützung, Vernetzung und gemeinsames Lernen sind, um junge Menschen und Organisationen bei der Umsetzung wirkungsvoller Solidaritätsprojekte zu stärken.

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